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MI | 11.04.2012
Johanna und Rudolf Leitner (Bild: ORF NÖ)
REPORTAGE
Eltern der Innenministerin: Stolz und besorgt
Es sind aufregende Tage, nicht nur für die neue Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, sondern auch für ihre Eltern, Rudolf und Johanna Leitner. Sie sind auf ihre Tochter stolz, machen sich aber auch Sorgen.
Mehr Arbeit und weniger Zeit
Ihre Tochter ist derzeit Thema in allen Zeitungen und Nachrichtensendungen. Von Großharras (Bezirk Mistelbach) aus verfolgen die Eltern von Johanna Mikl-Leitner aufmerksam die Medienberichte.

Beim Heurigen hätten sie erfahren, dass ihre Tochter die neue Innenministerin sei, aus den Medien. Erst später hätte Hanni, wie ihre Eltern sie nennen, angerufen.

Das sei schon alles aufregend, fand Vater Rudolf, wenn man wisse, was auf die zukomme. "Noch mehr Arbeit", befürchtete ihr Vater und "noch weniger Zeit für die Kinder", die Mutter.
Johanna und Cornelia, 1977 (Bild: Privat)
Die Zwillingsschwestern, 1977.
"Politik ist nie im Vordergrund gestanden"
Johanna Mikl-Leitner ist eines von insgesamt vier Kindern der Familie Leitner. Sie hat eine Zwillingsschwester, Cornelia, genannt Nelly.

Charakterlich seien sie immer schon verschieden gewesen, sagte Mutter Johanna. Hanni habe den "weicheren Charme", Nelly "den härteren", fügte Vater Rudolf hinzu.

In ihrer Kindheit hätten sie sich nicht gedacht, dass Hanni, einmal Karriere in der Politik machen würde, erzählten die Eltern weiter, aber "zielstrebig war sie immer und fleißig war sie auch immer", sagte die Mutter, "wenn sie gebraucht wurde, war sie immer da".
1968
Johanna und Cornelia, 1968 (Bild: Privat)
Bei diesen Kinderfotos stellt sich schon die Frage, wer wer ist...
1969
Johanna und Cornelia, 1969 (Bild: Privat)
Die beiden Schwestern schauen sich zum Verwechseln ähnlich, sollen aber, so die Eltern, ganz unterschiedliche Persönlichkeiten haben.
Heute
Cornelia Spitzer und Johanna Mikl-Leitner (Bild: G.Schnabl)
Die Zwillingsschwester: Cornelia Spitzer (l.) und Johanna Mikl-Leitner (r.)
Nach Ostern soll auf das neue Amt angestoßen werden.
"Wenn sie was macht, dann hundertprozentig"
Am Donnerstag wird ihre Tochter zur neuen Innenministerin angelobt. "Viel Kraft, viel Stärke und viel Glück" wünschten ihr die Eltern. "Voll und ganz wird sie ihren Job machen, das hat sie immer gemacht", sagte die Mutter.

Noch hätte es keine Zeit gegeben, auf das neue Amt anzustoßen. Das soll aber nach Ostern nachgeholt werden.
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