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MI | 11.04.2012
Johann Culik (Bild: ORF NÖ)
MILITÄR
Abschied für Militärkommandant Culik
Im Militärkommando Niederösterreich in St. Pölten ist am Donnerstag die Kommando-Übergabe erfolgt. Brigadier Rudolf Striedinger folgt Generalmajor Johann Culik nach, der fast zwölf Jahre Kommandant war.
Culik führte zwölf Jahre das Kommando
Die Flaggenparade am Donnerstag in der Sankt Pöltner Hesserkaserne war die letzte für Johann Culik und die erste für dessen Nachfolger Rudolf Striedinger.

Fast zwölf Jahre lang war johann Culik Militärkommandant. Rückblickend waren für ihn die wichtigsten Aufgaben, das Heer zu einem modernen Dienstleister zu machen und der Einsatz in Katastrophenfällen.
Flaggenparade ( Bild: ORF)
Johann Culik (Bild: ORF NÖ)
Johann Culik
Johann Culik (Bild: ORF NÖ) Culik: Jugend ist leistungswillig
"Die Garnisonen Niederösterreichs haben mit ihren Kommandanten und Mannschaften bewiesen, dass neben ihrer unbestrittenen klassisch militärischen Kompetenz, Schutz und Hilfe für die Bevölkerung ein großes Anliegen sind."

Zur Diskussion rund um die Wehrpflicht, sagte Culik: "Ich habe Zehntausende junge Männer als Grundwehrdiener bei ihrem Einsatz in verschiedenen Krisenherden beobachten können. Diese, unsere österreichische Jugend, ist leistungswillig, leistungsfähig und ausdauernd. Wer das nicht sieht, kennt sich einfach nicht aus."
Striedinger: Hilfe soll rasch möglich sein
Für seinen Nachfolger Rudolf Striedinger aus Wiener Neudstadt ist die Hilfe in Kastrophenfällen vorrangig.

"Meine Aufabe sehe ich darin, mit dem Militärkommando und in Verbindung mit den Truppen und Dienststellen des Bundesheeres im Land, die bestmöglichen Voraussetzungen zur Unterstützung im Bedarfsfall zu schaffen und im Anlassfall rasch und umfassend Hilfe zu leisten", so Striedinger.

Rudolf Striedinger
Darabos: Heeresreform muss vorangehen
"Bei uns in Niederösterreich ist das Bundesheer äußerst hoch geschätzt", betonte Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) bei der Kommandoübergabe.

"Besitzsstandswahrung wird keine definitive Lösung sein, um den guten Ruf des österreichischen Bundesheeres, den sich das Heer in den letzten Jahren zu Recht erworben hat, auch aufrecht zu erhalten. Wir werden eine Reform, egal wie sie auschauen wird, vorantreiben müssen", sagt Verteidigungsminister Darabos (SPÖ) zur Heeresreform.

Lautstark eröffnet wurde der Festakt von zwei Eurofightern, die ihren Übungsflug so gewählt haben, dass sie eine Ehrenrunde für den scheidenden und den neuen Militärkommandanten fliegen konnten.
Darabos und Pröll gratulieren (Bild: ORF)
Darabos und Pröll gratulieren
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