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MI | 11.04.2012
Projekt Pumpspeicherkraftwerk Raneburg-Matrei (Fotomontage: TIWAG)
WIRTSCHAFT
EVN setzt auf Pumpspeicherkraftwerke
Die EVN will in NÖ Pumpspeicherkraftwerke bauen. Eine kostspielige Angelegenheit, ein derartiges Kraftwerk kostet bis zu 400 Millionen Euro. Derzeit werden mehrere Standorte geprüft.
Verbrauchsschwankungen abdecken.
Donautal besonders geeignet
Ein Pumpspeicherkraftwerk wäre eine Ausgleichsmöglichkeit für die schwer regelbare Windkraft, sagt EVN-Sprecher Stefan Zach. Verbrauchsschwankungen könne man damit abdecken. In Niederösterreich wäre vor allem das Donautal für ein Pumpspeicherkraftwerk geeignet, sagt Zach.

Derzeit stehen mehrere Standorte zur Diskussion. Zudem wird derzeit geprüft, Wasserkraftwerke auf die Pumpspeicher-Technologie umzubauen. Eines dieser Kraftwerke gibt es schon in Ottenstein (Bezirk Krems), wo das Wasser zwischen zwei Stauseen zu Energie umgewandelt wird.
Bedeutende Rolle in Deutschland.
Bis zu 400 Millionen Euro für ein Kraftwerk
Pumpspeicherkraftwerke sind teuer. Der Bau eines Werks mit 250 bis 400 Megawatt Leistung würde zwischen 350 und 400 Millionen Euro kosten. In den nächsten Jahren möchte der Energieversorger 800 Millionen Euro in erneuerbare Energien investieren.

In Deutschland spielen Pumpspeicherkraftwerke bereits eine bedeutende Rolle. Sie dienen der Speicherung elektrischer Energie durch das Hochpumpen von Wasser in höher gelegenes Gelände. Das Wasser lässt man später wieder bergab fließen. Mit Turbinen wird dabei elektrischer Strom erzeugt.
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