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MI | 11.04.2012
Rathaus St.Pölten (Bild: ORF)
POLITIK
Stadler: "Freude über Mehrheit überwiegt"
Trotz des Verlusts von Stimmen für die SPÖ zeigt sich St.Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler mit dem Ergebnis der Wahl zufrieden. Auch ÖVP, FPÖ und die Grünen ziehen im Gespräch mit dem ORF NÖ Bilanz.
Matthias Stadler (SPÖ) (Bild: ORF)
Matthias Stadler (SPÖ)
Stadler spricht von "klaren Verhältnissen"
Die Freude über die klare Mehrheit überwiege, "es sind klare Verhältnisse und eine klare absolute Mehrheit" betont Bürgermeister Matthias Stadler.

Die niedrige Wahlbeteiligung, sie liegt bei 58 Prozent, werde man nun analysieren müssen, so Stadler. Für ihn könne mitunter das schlechte Wetter eine Rolle gespielt haben.

"Aber natürlich kann man nicht verhehlen, dass bei allen GR-Wahlen die in letzter Zeit waren, die Wahlbeteiligung deutlich rückläufig war. Das sollte uns österreichweit zu denken geben. Hier gehört angesetzt, denn auf kommunalpolitischer Ebene wird soviel entschieden, dass man auch mitbestimmen und hingehen sollte."
Matthias Adl (ÖVP)  (Bild: ORF)
Matthias Adl (ÖVP)
Adl: "Ein Zeichen für mehr Zusammenarbeit"
Der Spitzenkandidat der ÖVP, Vizebürgermeister Matthias Adl, sieht in dem Ergebnis ein "sattes Plus" für die ÖVP.

Die Wähler hätten ein eindeutiges Zeichen abgegeben, so Adl.

"Ein Zeichen für mehr Zusammenarbeit. Ich hoffe, das kapiert auch die SPÖ in St.Pölten. Der Wähler hat nämlich der SPÖ gezeigt, dass hier in St. Pölten die SPÖ-Bäume auch nicht in den Himmel wachsen."
Hermann Nonner (FPÖ) (Bild: ORF)
Hermann Nonner (FPÖ)
Nonner will 2016 die SPÖ-Absolute brechen
Als Wahlgewinner sieht Spitzenkandidat Hermann Nonner seine Partei, die FPÖ. "Wir haben eine gute Arbeit geleistet, das ist das Resultat. Für uns heißt es auf morgen zu schauen. Wir wollen morgen die Ärmel aufkrempeln und für die Bürger da sein."

Er kündigt an 2016, die absolute Mehrheit der SPÖ brechen zu wollen.
Cagri Dogan (Grünen) (Bild: ORF)
Cagri Dogan (Grünen)
Dogan sieht "eindeutige" Niederlage
Von einer "eindeutigen" Niederlage spricht Cagri Dogan, der als Spitzenkandidat der Grünen in St. Pölten kandidiert hat.

"Wir waren ein neues, junges Team, das sich gerade umstrukturiert und sich auf Wahlen im Oktober eingestellt hat. Die vorgezogenen Wahlen haben ihren Effekt beigetragen und waren auch ausschlaggebend." Ziel sei, so Dogan ein Neustart und weiter zu kämpfen.
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