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MI | 11.04.2012
In dieser Telefonzelle wurde die 19-jährige Studentin ermordert (Bild: APA)
Mord in Telefonzelle
Führen Telefondaten zum Mörder?
Zwei Monate nach dem Mord an der nö. Studentin Daniela Kammerer in Innsbruck in einer Telefonzelle fehlt vom Mörder jede Spur. Das Landeskriminalamt Tirol erhofft sich von der Auswertung der Telefondaten neue Erkenntnisse.
Daniela Kammerer (Bild: ORF Tirol) Ermittler zuversichtlich
Der Mord erregte Österreich weit Aufsehen. Die 19-jährige Studentin Daniela Kammerer aus Niederösterreich wird in einer Telefonzelle in Innsbruck erstochen. Vom Mörder fehlt jede Spur, auch ein Motiv ist für die Ermittler nicht ersichtlich.

Via Gerichtsbeschluss wurden sämtliche Telefonverbindungsdaten der Nacht auf den 23. Juni offen gelegt. Wer in dieser Nacht in der Umgebung der Telefonzelle telefoniert hat, wird noch einmal überprüft.

Walter Pupp vom Landeskriminalamt Tirol zeigt sich zuversichtlich, mit diesen Daten den Mörder schnappen zu können. Es sei nicht ungewöhnlich, dass die Ermittlungen in einem derartigen Fall länger dauern, erklärt er gegenüber Radio Niederösterreich.
Die Innsbrucker Polizei sucht nach diesem Mann. Er ist möglicherweise ein wichtiger Zeuge (Bild: APA)
Zeuge wird weiter gesucht
Dringend sucht die Polizei auch nach einem 25 bis 35 Jahre alten Mann, der in der Mordnacht in der Nähe des Tatorts gesehen wurde. Der Mann mit den Schulterlangen dunkelblonden Haaren könnte ein wichtiger Zeuge sein. Er hat möglicherweise das Opfer als letzter gesehen. Die Polizei schließt auch nicht aus, dass er der Mörder Danielas sein könnte.
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