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MI | 11.04.2012
Bild: APA
Wissenschaft
Entschluss gefasst
BOKU-Abteilungen kommen nach Tulln
Abteilungen der Wiener Universität für Bodenkultur (BOKU) werden nach Tulln verlegt. Das hat der Universitätsrat der BOKU beschlossen. Nur die Belegschaft muss noch zustimmen.
Materialwissenschaft nach Tulln?
Der Universitätsrat gab in einer Sitzung Donnerstagabend Grünes Licht für den Universitäts-Entwicklungsplan von BOKU-Rektor Hubert Dürrnstein. Unter anderem sieht der Plan vor, dass mehrere Institute von Wien nach Tulln verlegt werden.

Die Rede ist etwa von der Abteilung Materialwissenschaft mit ihrem Schwerpunkt "nachwachsende Rohstoffe" -  das sei in den Plänen Dürrnsteins vorgesehen. Betroffen sind laut Dürrstein auch Teile der Chemie.
Dürrnstein: "Tulln hat Vorteile"
Aus Sicht des Rektors bietet Tulln zwei Vorteile als Standort: Mit der IFA gibt es dort seit Jahren eine Forschungsstelle der BOKU. Und das Tullnerfeld biete ausreichend Platz für Versuchsflächen.
Belegschaft teilweise skeptisch
Wenig erfreut dürften sich Teile der Belegschaft zeigen, die nach der Verlegung pendeln müssen. Sie müssen den Plänen zustimmen. Betroffen wären zwischen 250 und 300 Wissenschaftler.

Der Universitätsrat hofft, deren Skepsis bei einer Sondersitzung Mitte November auszuräumen.

Skeptisch zeigten sich im Vorfeld auch Vertreter der Studierenden. Für sie stellt sich die Frage, wie ein Stundenplan an zwei Standorten funktionieren soll. Ein Studentenvertreter kündigt eine Dienstaufsichtsbeschwerde an.

Der Umzug soll nicht vor 2009 erfolgen.
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