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MI | 11.04.2012
Bild: APA
Wissenschaft
BOKU nach Tulln
Übersiedlung doch nicht fix
Die Übersiedlung einiger Institute der Wiener Universität für Bodenkultur nach Tulln ist doch nicht fix. Anders als Freitagvormittag bekannt gegeben, sieht der Uni-Senat diesen Umzug nur als "verfolgenswerte Option".
Wer hat was entschieden?
Übersiedelt das Institut der Materialwissenschaft ab 2009 nach Tulln oder nicht? Und wer hat was entschieden? Die Situation scheint immer verwirrender zu werden.

Am Freitagvormittag gab die BOKU bekannt, der Uni-Rat hätte einen Entwicklungsplan von Rektor Hubert Dürrnstein genehmigt, der diese Übersiedlung vorgesehen hatte. Begründet wurde das damit, dass zuvor der Senat den Plan mehrheitlich gebilligt habe.
Unisenat sieht Umzug nur als "Option"
Der Unisenat, die Vertretung der Lehrenden an der BOKU, der Bediensteten und der Studenten, weist diese Darstellung zurück. Man habe nur einer Version des Entwicklungsplans zugestimmt, wonach die Verlegung einzelner Institute nach Tulln eine "verfolgenswerte Option sei".

Eine frühere Variante des Plans, in der die Übersiedlung als fix beschrieben wurde, habe man hingegen schon zuvor mehrheitlich abgelehnt, sagt der stellvertretende Senatsvorsitzende Peter Holubar.

Auch im vom Uni-Rat beschlossenen Papier sei Tulln nur als Option genannt, sagt Holubar.
Andere Konzepte prüfen
Offenbar hatte Raktor Dürrnstein Bedenken des Senats nicht ausräumen können, wonach die Übersiedlung ganzer Abteilungen schwerwiegende Probleme bereiten könne.

Mit der Billigung der überarbeiteten Version habe man dem Rektor nur die Möglichkeit geben wollen, weitere Verhandlungen mit dem Land Niederösterreich zu führen.

Gleichzeitig habe das Gremium gefordert, andere Konzepte zu untersuchen.
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